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kleine schwester - module - modulproduktion - bilanz

"kleine Schwester"



Das Team: Simona Weisleder, Marc Voßbeck/TU-Harburg, Sabine Busching, Fa. Hermann Harden


Simona Weisleder, Jürgen Lowalt/solarnova, Sabine Busching, Michael Günther/GEOSOLAR, Ökologische Technik e.V.

Die aus einem studentischen Wettbewerb hervorgegangene unkonvetionelle Form einer Pholtovoltaikanlage erforderte unkonventionelle Detaillösungen.
In fast 2 ½-jähriger Planungs-, Entwicklungs- und Bauzeit bekam die große Schwester (10kWp-PV-Anlage auf dem Dach des Schulgebäudes Averhoffstraße) eine kleine Schwester.



kleine schwester
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Die Module

Vor allem die von den Studenten entworfenen Module, die möglichst transparent und filigran am Tragwerk angebracht werden sollten, weichen wesentlich vom Standard ab.
In Zusammenarbeit mit der Wedeler Firma solarnova und die Firma Fischer wurde ein neues Befestigungssystem eingesetzt und über eine Zulassung im Einzelfall dem Markt näher gebracht.
An der TUHH wurde in "Amtshilfe" vom Institut von Prof. Dr. Wolfgang Maier und seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Dipl.-Ing. Petra Weiler ein Gutachten für die punktförmigen Auflager der 63 Solarmodule erstellt.
Die einzelnen Module sind durch jeweils einen Modulhalter an die Tragkonstruktion angeschlossen. Da das Hofgelände der HfbK öffentlich zugänglich ist, sind die Module gemäß Überkopfverglasung zu bewerten. Es ist sicherzustellen, daß Personen nicht durch herabfallende Bruchstücke gefährdet werden.
Verwendet werden rechteckige Solarmodule mit gleichen Anmessungen (535 mm x 745 mm) und folgendem Aufbau:
- Trägerglas (untere Scheibe) 10 mm teilvorgespanntes Glas (TGV)
- Zwischenschicht ca. 1 mm Ethyl-Vinyl-Acetat-Folie (EVA) mit eingelassenen 0,3 mm Solarzellen (100 mm x 100 mm)
- Deckglas (obere Scheibe) 4 mm Floatglas.
Für die punktförmige Lagerung werden auf der Rückseite in das Glas eingelassene Fischer-Zykon-Plattenanker (FZP) verwendet. Die Trägergläser werden zu diesem Zweck vor dem Vorspannen mit Hinterschnittlöchern versehen. Für die verwendeten Plattenanker liegt lediglich eine Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für Naturwerkstein vor - für die Befestigung der Glasplatten war daher ein zusätzlicher Verwendbarkeitsnachweis erforderlich.




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Die Modulproduktion

Im Herbst 2001 wurden bei den Fischerwerken Artur Fischer GmbH & Co.KG die Hinterschnittbohrungen in den TGV-Scheiben für unsere PV-Module vorgenommen.

Das Trägerglas wird dabei nicht - wie bisher üblich bei Punkthaltern für Doppelglasmodule - durchbohrt. Bei dieser Methode schleifen computergesteuerte Diamantbohrer Vertiefungen von sechs bis sieben Millimetern in das zehn Millimeter dicke Trägerglas.
Der von Fischer neu entwickelte Zykon-Platten-Anker für Glas (FZP-G) greift in diese pilzförmigen Aushölungen.

Fertiggestellt wurden die Module dann von der Firma solarnova aus Wedel bei Hamburg, die sich einen Namen gemacht hat für die individuelle Produktion von hochwertigen PV-Modulen.

Im Januar 2002 konnte das Sonnenfallen-Team das erste fertige Modul, samt Modulhalter und den Spezialdübeln von Fischer bestaunen.






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Bilanz













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English Abstract

'Suntrap'– a PV Facade Sculpture
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Chinese Abstract


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Fischer-Zykon-Plattenanker






Tests an der TU Hamburg-Harburg

 



Hinterschnittbohrungen bei der Firma Fischer




Fertigung der PV-Module bei solarnova in Wedel