Container P1 1990 - 2000
1990 entstand der Container P1 von Studenten als Kunstaktion gegen
die Raumnot an der HfbK Er besteht weitestgehend aus Recyclingmaterialien
zum Teil aus dem Hafen. Der Container fungiert als Werkstatt, experimenteller
und offener Raum für alle Studierenden der HfbK.
Im Rahmen der Studienreform im FB Architektur gab es seit dem WiSe
99/00 zwei neue Lehrveranstaltungen, die an der Schnittstelle von
Architektur und Kunst angesiedelt sind (künstlerische Lehre,
D.Daphi und Werkstatt, M.Dogu).
Im SoSe 00 wurde der Container in dem Fachgebiet Gebäudetechnik
(Prof. S.Busching) und Tragwerksentwurf (Prof. Dr. M.Staffa) mit
StudentInnen des 1. Semesters ausgebaut.
Im April wurde der Ausbau in nur 6 Arbeitstagen unter Anleitung
des Tutors M.Langham umgesetzt.
Aufgrund der fragilen Dachkonstruktion aus Wellblech mußte
die Wärmedämmung unabhängig von der Dachhaut angebracht
werden .
Die Entscheidung fiel für ein Seilnetztragwerk. Als Dampfbremse
und tragende Haut wurde großnoppige transparente Verpackungsfolie
gewählt. Die 1m breiten Bahnen sind überlappend zusammengenäht.
Als Dämmmaterial wurde der Zellulose-Dämmstoff Isofloc
eingeblasen.
"In Zusammenarbeit von Architektur und freier Kunst wurden
die vorgegebenen Verhältnisse aufgebrochen, ein Akt der notwendigen
Lebendigkeit der Kunst... Ein Werk, das allmählich und unvorhersehbar
auf sein soziales Umfeld wirken wird." Zitat aus einem studentischen
Infoblatt, 1990
Mit Unterstützung der
HEW AG >Energiekonzept Zukunft<
Isofloc / Firma Schulz
Warm & Partner
Hüte & Kostüme
May Gerüstbau
und
Prof. J.U.Zipelius
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