Im Sommersemester 2000 wurde als Kooperationsprojekt
zwischen Hochschule für bildende Künste, Fachhochschule
Hamburg und Technischer Universität Hamburg-Harburg der Kaispeicher
A in der HafenCity bearbeitet.
Der Kaispeicher A ist Hamburgs einziger Speicher am seeschiffstiefen
Wasser. Er wurde im Jahre 1963 als Entwurf Werner Kallmorgens erbaut
und nahm den Platz des im zweiten Weltkrieg zerstörten Kaispeichers
von 1875 ein.
Der Backsteinkoloss befindet sich heute in der ersten Bebauungszone
der HafenCity und soll eine neue Nutzung öffentlichen Interesses
erhalten, welche der bestehenden Bausubstanz und dem Standort gerecht
wird.
Ziel war die Untersuchung einer sinnvollen Nutzungsmöglichkeit
des Kaispeichers und Vorschläge für die bauliche Umsetzung
an dem denkmalschutzwürdigem Gebäude.
Das besondere an diesem Projekt war die Zusammenarbeit sowohl der
Studierenden, als auch der Lehrenden der drei beteiligten Hochschulen.
Unterstützt wurde diese Arbeit von den studentischen und akademischen
Mitarbeiterinnen.
Von der HfbK betreute als Entwurfsprofessor Martin Bösch und
für Gebäudetechnik Prof. Sabine Busching ; für die
FH als Entwurfsprofessor Bernd Kritzmann und für Gebäudetechnik
Prof. Peter O. Braun und für die TU-HH Prof. Dirk Schubert.
Als Einführung fand eine intensive Entwurfswoche
in der HfbK statt, Begehungen vor Ort und Vorträge von qualifizierten
und interessanten Menschen.
Zwischenergebnis waren schnelle erste Ideen und Arbeitsmodelle,
die in den folgenden Wochen vertieft wurden.
Von einigen TeilnehmerInnen wurde das Angebot genutzt, gemeinsam
an der HfbK in einem Arbeitsraum zusammenzuarbeiten. Einige Teams
arbeiteten auch hochschulübergreifend. Jede Woche fanden Korrekturen
der betreuenden ProfessorInnen zentral an der HfbK statt. Vor den
Semesterferien gab es eine weitere Zwischenpräsentation an
der FH in der die 10 Gruppen abschließende Anregungen bekamen.
Mit einer großen gemeinsamen Abschlusspräsentation im
Oktober 2000 an der HfbK endete dieses Projekt mit rund 30 Studierenden
sehr erfolgreich.
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